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Im Folgenden wird der NaturFreunde-Garten in Kidira als wachsendes Wunderwerk der gemeinsamen Arbeit und die Vielfältigkeit der Freundschaft und des Austauschs vorgestellt.

Klimagerechtigkeit ist angesichts der Auswirkungen der Klimakrise eine der dringendsten Forderungen und der NaturFreunde-Garten in Kidira ist ein leuchtendes Beispiel auf diesem Weg. Durch die gemeinsamen Anstrengungen der Ortsgruppe Berghausen und der Ortsgruppe Kidira wird die Sahelzone zum Blühen gebracht.

Mit Unterstützung zahlreicher Spenderinnen und Spender in Pfinztal und Umgebung konnte ein Grundstück in der Größe von einem Hektar eingezäunt werden, es wurde ein Brunnen gebaut und nun wurden die ersten Bäume gepflanzt. Mehr als 50 Menschen, Frauen und Männer, Alte und Junge, wurden mehrere Tage von Fachleuten in der Technik des Pflanzens und in der Pflege der jungen Bäume unterwiesen. Bei Temperaturen von nahezu 40° wurden Mango-, Citronen-, Guave- und Corossolierbäume gepflanzt. Insgesamt 300 Bäume wachsen nun in dem NaturFreunde-Garten, der zum Austausch der Ortsgruppe, zu gemeinsamen Umweltbildungsaktivitäten und zum Staunen einlädt.

Ziele des Projekts:

  • Anlegen eines Versuchsgartens und einer Obstbaumschule, um die Bäume später in der Region, auf den Grundstücken der lokalen Bevölkerung, zu pflanzen. Vorab werden die Menschen durch Schulungen im NaturFreunde-Garten unterstützt.
  • Wiedereinführung und Erhaltung lokaler, an den Klimawandel angepasster Sorten.
  • Einen Beitrag zur Verbesserung der Ernährungssituation der Bevölkerung durch deren Versorgung mit Obstbäumen bzw. Obst zu leisten.
  • Anreize zu schaffen, die Jugend von Landflucht und irregulärer Migration abzuhalten.

Das Versuchsgarten-Projekt soll noch über mindestens drei bis vier Jahre begleitet und unterstützt werden. Nämlich so lange bis die Bäume Ertrag bringen. Erst dann kann sich der Garten durch den Verkauf von Früchten und Bäumen aus der Baumschule komplett selbst tragen. Auch eine Erweiterung um Gemüseanbau ist in Planung. Der zusätzliche Wasserbedarf und die Klimaveränderungen sind hier eine besondere Herausforderung