Können Freihandelsverträge gerecht sein?

Die komplexen Zusammenhänge zwischen den immer drastischeren Folgen der Klimaerhitzung und den Handlungsebenen in der politischen Gestaltung zeigte die Referentin Dr. Sibylle Brosius klar und deutlich auf. In der virtuellen Fachbereichskonferenz GLOBAL am 22. 4. 2022 fand sie eindrückliche Worte für die reale Klimaungerechtigkeit und erklärte die komplexen Entscheidungsstrukturen der Europäischen Union.

Die Rolle der Bürger:innen mit den Möglichkeiten aktiver Partizipation im politischen Prozess stellte sie der Stärkung der Rechte von Unternehmen gegenüber und erklärte die Auswirkungen einer möglichen Ratifizierung des Freihandelsabkommens CETA als Blaupause für weitere Freihandelsabkommen. Die Auswirkungen für Klima, Umwelt und Demokratie sind verheerend, weshalb der Vortrag im Aufruf zu „Protest, Protest, Protest“ mündete.


Die Aufforstungsaktivitäten der NaturFreunde in Saint-Louis im Senegal werden durch zahlreiche Aktivitäten begleitet, um die Bevölkerung zu informieren und einzubinden. Außerdem wird mit Bildungseinheiten das Bewusstsein für die Ursachen und Folgen des Klimawandels und die Bedeutung der Mangroven gestärkt.

Im März 2022 hat Mamadou Mbodji, Koordinator des Mangrovenprojekts, in den vier Stadtvierteln Bango, Bopp Thior, Khor und Sor Diagne Ausflüge mit Schüler:innen organisiert. Den Kindern und Jugendlichen wurden nicht nur zahlreiche Informationen über das besondere Ökosystem der Mangroven vermittelt, sondern auch der Klimawandel und die Notwendigkeit von Klimaschutz und Klimaanpassung wurden thematisiert.


Weltfrauentag CFPE 1im Umwelt- und Ausbildungszentrum in Bekhar/Senegal

In einer gemeinsamen Videokonferenz am 8. März 2022 berichtete Peinda Faye, Leiterin des Umwelt- und Ausbildungszentrums in Bekhar, von der Feier anlässlich des Weltfrauentags und beantwortete zahlreiche Fragen zu den aktuellen Entwicklungen und Aktivitäten vor Ort:

„Empfangen Sie die respektvollsten und herzlichsten Grüße von allen Naturfreunden in Saint-Louis, den Frauen des Frauennetzwerks, den Mädchen des Ausbildungszentrums und den Kindern der Garderie.

An diesem 8. März, dem Internationalen Frauentag, wünschen wir Ihnen einen schönen Feiertag, viel Erfolg und Glück. Wir haben ihn im Zentrum gefeiert, indem wir eine Podiumsdiskussion mit einigen Gästen veranstaltet haben, die ihren beruflichen Werdegang geschildert haben, um die Mädchen besser motivieren zu können.“

Wir danken Peinda Faye für die wichtige und herausragende Arbeit, die im Umwelt- und Ausbildungszentrum verwirklicht wird. Die Festlichkeiten zum Weltfrauentag zeigen erneut welche Bedeutung die Institution für die Ausbildung der jungen Frauen und die Entwicklung der Region hat.


Nach den großen Aufforstungsaktionen im September 2021 wurden Ende des Jahres die aufgeforsteten Gebiete erneut besucht, um den Erfolg der Maßnahmen zu evaluieren. Mamadou Mbodji, Projektkoordinator der Mangrovenaufforstung in Saint-Louis im Senegal, berichtete, dass die Pflanzen zu mehr als zwei Dritteln angewachsen seien und zeigte sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen.

Dennoch ergaben sich auch neue Herausforderungen in einem Gebiet, da Boote immer wieder in die aufgeforsteten Flächen eindringen. Die NaturFreunde in Saint-Louis werden diese Gebiete nun durch Absperrungen noch besser sichtbar machen und aktiver schützen. Auch die Aufklärung und das Bewusstsein in der Bevölkerung für die Bedeutung der Mangroven werden durch die gute Vernetzung in den Stadtvierteln weiter gestärkt.

Für die Aufforstungsmaßnahmen im Jahr 2022 wurde im Steuerungsgremium des Projekts besprochen, dass die Aufforstung in diesem Jahr in zwei Phasen im September und Dezember erfolgen kann. Damit können Flächen, in denen die erste Aufforstung nicht die gewünschte Wirkung hatte, im Dezember erneut bepflanzt werden und so ein noch besserer Erfolg sichergestellt werden.


5.12.2021

Zum ersten Mal nehmen jungen Frauen gemeinsam mit ihren Angehörigen die Urkunden ihrer staatlichen Anerkennung im gewählten Ausbildungsberuf entgegen.

Ein großer Moment, der das Erfolgsmodell "Umwelt- und Ausbildungszentrum in Bekhar" bestätigt und in die Welt hinaus strahlt. Die jungen Frauen haben damit eine gute Möglichkeit, in Zukunft erwerbstätig und damit unabhängig zu sein. Wir gratulieren allen und sind stolz auf diesen Erfolg! 

Ganz besonderer Dank gebührt Peinda Faye für ihre Ausdauer und ihren großen Mut, mit dem sie gegen die Armut und für die Verbesserung der Lebensverhältnisse selbstlos und beständig eintritt.


Saint-Louis:  Peinda Faye und Uschi Böss-Walter, Foto: NaturFreunde RastattRastatt/Saint Louis.5. Dezember 2021 Großer Einsatz für den Umweltschutz /
Soziale Projekte für die von den Klimafolgen gebeutelten Menschen

Wenn Menschen unterschiedlicher Kulturen sich begegnen, dann erwachsen daraus oft Freundschaften, die zur Keimzelle für eine völkerverbindende grenzüberschreitende Zusammenarbeit werden. Und manchmal entstehen daraus auch eindrucksvolle Projekte für den Klimaschutz. Ein Beispiel dafür ist die Klimapartnerschaft zwischen Rastatt und Saint-Louis im Senegal. Sie ist letztlich das Ergebnis einer Begegnung zweier Frauen – eine fast märchenhafte Geschichte, die gut in die Weihnachtszeit passt.

Es geschah vor zwölf Jahren, als Uschi Böss-Walter (links im Bild) mit einer Gruppe von Mitgliedern der NaturFreund*innen Rastatt in die senegalesische Hafenstadt Saint-Louis fuhr und Peinda Faye (rechts) begegnete. Die Afrikanerin war Teil einer Gruppe von Frauen, die lokale Projekte zur Armutsbekämpfung entwickelte, insbesondere für Frauen und Mädchen. „Peinda ist eine großartige Frau und ein Vorbild. Sie kämpft mit großem Einsatz und Mut für eine gerechtere Welt und eine gesunde Umwelt – jeden Tag!“, charakterisiert Böss-Walter die umtriebige Senegalesin, mit der sie inzwischen eine tiefe Freundschaft verbindet. „Ohne sie gäbe es keine Klimapartnerschaft“, ist sich Böss-Walter sicher. Deshalb hat das Klimabündnis Rastatt Peinda Faye jetzt zur Klimaheldin ernannt ...


Bitte um Unterstützung für großes Aufforstungsprojekt im Senegal und Gambia –
Zum Start bereits 25.000 Mangroven gepflanzt

Wie wirkt sich der Klimawandel in Afrika aus und wie kann man ihm begegnen? Das erfuhren über 30 Besucher:innen beim Vortrag von Mamadou Mbodji, Vizepräsident der NaturFreunde Internationale und Präsident der afrikanischen NaturFreunde, im Rastatter Naturfreundehaus. Der Senegalese war auf Einladung der NaturFreunde Rastatt und des Klimabündnisses Rastatt in die Barockstadt gekommen, um über Klimagerechtigkeit zu sprechen und die Solidarität des globalen Nordens mit dem globalen Süden einzufordern.

211025 mamadu uschi miriam IMG 8246„Afrika hat nur vier Prozent zum Klimawandel beigetragen, muss aberweit über 90 % der Folgen tragen“, hob Uschi Böss-Walter von den NaturFreunden in ihren einleitenden Worten die moralische Verantwortung der reichen Industriestaaten hervor. Auf dem afrikanischen Kontinent hätten die Menschen nicht die Mittel, sich den Klimafolgen anzupassen und seien auf Unterstützung angewiesen.


Freundschaftsbaum zeugt von Klimapartnerschaft zwischen Rastatt und Saint Louis

Mit einem Freundschaftsbaum hat die Stadt Rastatt ein sichtbares Zeichen für die Klimapartnerschaft mit Saint Louis im Senegal gesetzt. Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch und Mamadou Mbodji, Vizepräsident der NaturFreunde Internationale sowie Präsident der afrikanischen NaturFreunde, pflanzten gemeinsam ein Mirabellenbäumchen im Garten der Kindertagesstätte Rheinau Nord. Initiiert hatte die Aktion Uschi Böss-Walter im Namen der NaturFreunde und des Klimabündnisses Rastatt. 

Mbodji betonte die Dringlichkeit des Klimaschutzes: „Die Erde hat Fieber. Da muss man etwas tun!“ Dem stimmte auch Pütsch zu. Der OB bezeichnete die Baumpflanzaktion als ein Zeichen der Solidarität mit der jüngeren Generation. Die Stadt wolle zeigen, dass sie da sei für die jungen Menschen und den Planeten.


Tournee mit Mamadou Mbodji im Oktober 2021

Mamadou Mbodji, Vizepräsident der NaturFreunde Internationale und Präsident der afrikanischen NaturFreunde, wird im Oktober 2021 in Deutschland sein und von den Herausforderungen der Klimakrise für Menschen in afrikanischen Ländern, in welchen die Erderhitzung schon seit Jahren verheerende Folgen verursacht, berichten. Zu den Treibhausgasemissionen als Ursachen des Klimawandels haben alle afrikanischen Länder gemeinsam jedoch weniger als vier Prozent beigetragen.

Mamadou Mbodji wird von den aktuellen Entwicklungen des gemeinsamen Projekts der NaturFreunde in Deutschland, Gambia und Senegal berichten, welches einen wichtigen Beitrag zu mehr Klimagerechtigkeit leistet.

Die Termine im Überblick:

  • 20. 10. 2021, 19:30 Uhr: Klimagerechtigkeit jetzt! Vortrag und Diskussion mit Mamadou Mbodji,
    Naturfreundehaus „An der Murg“, Brufertstr. 3, 76437 Rastatt

  • 21.10.2021, 19 Uhr: Klimagerechtigkeit global, Vortrag und Diskussion mit Mamadou Mbodji, Naturfreundehaus Hochstadt, Hauptstr. 70, 76879 Hochstadt

  • 22. 10.2021: Klimagerechtigkeit jetzt! Bäume pflanzen für die Zukunft, Vortrag und Diskussion mit Mamadou Mbodji, Selmnitzsaal, Karlsruher Str. 84, 76327 Pfinztal-Berghausen

Das Projekt zur Mangrovenaufforstung der NaturFreunde in Saint-Louis im Senegal hat im Juni 2021 mit der Einrichtung von Komitees in vier Stadtvierteln begonnen. Gemeinsam wurden die noch bestehenden Mangrovenwälder sowie die Aufforstungsflächen besichtigt.

1 Komitee

Als weitere Projektmaßnahmen folgten die Einrichtung einer Steuerungsgruppe und ein Multi-Stakeholder-Workshop, um alle relevanten Akteure rund um die Mangrovenaufforstung mit ins Boot zu holen.

4 Steuerungsgruppe


Die NaturFreunde im Senegal (ASAN) und das NFI-Mitglied in Gambia, JustAct, starteten im Juni ein Projekt zur Mangrovenaufforstung. In Kooperation mit den Landesverbänden Baden und Württemberg, sowie Berlin und der Bundesgeschäftsstelle, werden in Saint-Louis im Senegal und in Janjanbureh in Gambia Mangroven gepflanzt – ein gemeinsamer Beitrag zu mehr Klimagerechtigkeit. Beide Länder sind in hohem Maße von den Folgen des Klimawandels betroffen. Mangroven sind für küsten- und ufernahe Ökosysteme ein sehr wichtiger Bestandteil. Sie bieten Schutz vor Erosion, vor Versalzung des Süßwassers und bieten etlichen Meerestieren reichlich Nahrung und einen geschützten Lebensraum. Zudem bietet der Fischreichtum an mangrovenreichen Küsten und Ufern der dort lebenden Bevölkerung eine sichere Nahrungs- und Einkommensquelle.


Der gemeinsame Fachtag der Fachbereiche Umwelt und Global der NaturFreunde Baden-Württemberg am 8. 5. 2021 lud die Teilnehmenden zu einer Auseinandersetzung mit dem Lieferkettengesetz der Bundesregierung und auf europäischer Ebene, sowie einer Vertiefung des Bewusstseins für Fragen der Energiewende und der Klimagerechtigkeit, ein.

Die Verabschiedung des Lieferkettengesetzes bedeutet einen großen Schritt für die verbindliche Verankerung von Menschenrechten und Umweltschutz entlang globaler Lieferketten. Viele Bestrebungen Unternehmen zur freiwilligen Einhaltung von Menschenrechts- und Umweltstandards zu motivieren hatten wenig Erfolg. Uwe Kleinert von der Werkstatt Ökonomie in Heidelberg und Koordinator der Initiative Lieferkettengesetz in Baden-Württemberg betonte, dass das Gesetz und dessen Umsetzung somit einen Paradigmenwechsel bedeute. Dennoch gebe es insbesondere in vier Punkten einen dringenden Nachbesserungsbedarf des Gesetzesentwurfs. Uwe Kleinert legte dar, dass anders als im Entwurf des Lieferkettengesetzes der Bundesregierung die ganze Lieferkette erfasst werden müsse, im Bereich der Haftung und der Verantwortung für Umweltschutz deutlich nachgebessert und alle relevanten Unternehmen erfasst werden müssten.

Fachtagbilder


Das Umwelt- und Ausbildungszentrum in Bekhar im Senegal ist eine Vision die verwirklicht wurde. Auf dem Weg ist Vieles gewachsen: Freundschaften, Solidarität und Verbundenheit. Und die Schülerinnen können nun lernen und damit wachsen Chancen und Perspektiven für die Zukunft. Doch wie die vielen Bäume, die wir für die Vision einer klimagerechteren Welt pflanzen, muss auch dieses Projekt von den NaturFreund*innen im Senegal und in Deutschland weiterhin begleitet und gepflegt werden. Und so möchten wir mit deiner Unterstützung auch im nächsten Schuljahr wieder Mädchen und Frauen den Beginn einer Ausbildung ermöglichen. Die Corona-Pandemie hat die Armut noch verstärkt und viele Familien haben nicht die Mittel, um die Ausbildung zu finanzieren. Für uns sind 130 Euro oft leichter aufzubringen und wir können damit einen kleinen Beitrag zu mehr globaler Gerechtigkeit und Solidarität leisten.

Die neue Kontoverbindung lautet: 

NaturFreunde Baden e.V.
IBAN: DE66 6605 0101 0108 3200 45
BIC KARSDE66XXX
Sparkasse Karlsruhe
Verwendungszweck: Schulgeld

Für Fragen und Austausch stehen wir sehr gerne zur Verfügung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


210329 Lieferkettengesetz

Unser Leben ist voller Produkte, die auf der ganzen Welt hergestellt werden: Lebensmittel, Kleidung, Smartphones und vieles mehr. Entlang der Produktion und Rohstoffgewinnung kommt es jedoch insbesondere in Ländern des Globalen Südens häufig zu Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung. Damit deutsche Unternehmen in ihren internationalen Lieferketten Menschenrechte achten und Umweltschutzstandards einhalten, braucht es einen gesetzlichen Rahmen. Die NaturFreunde Deutschlands sind der Initiative Lieferkettengesetz im Oktober 2020 beigetreten, um der Forderung Nachdruck zu verleihen.

Im Februar 2021 wurde von den Bundesministern Heil (SPD), Müller (CSU) und Altmaier (CDU) nun endlich ein Gesetzentwurf vorgelegt. Die Initiative Lieferkettengesetz hat den Gesetzentwurf ausgewertet und fordert: „Der Bundestag muss den Entwurf nachbessern. Denn ein Lieferkettengesetz muss die gesamte Lieferkette erfassen und die Rechte von Betroffenen stärken!“

Ein kurzes Statement der Initiative Lieferkettengesetz ist hier nachzulesen.

Die ausführliche Auswertung und Stellungnahme der Initiative zum Gesetzentwurf findet sich hier.


Am Samstag, 27. März, um 20:30 Uhr unserer Zeit schalten nach einer Initiative des World Wildlife Fund (WWF) wieder Millionen Menschen auf der ganzen Welt, in tausenden Städten und bei unzähligen Unternehmen das Licht für eine Stunde aus: EARTH HOUR.

Um Energie zu sparen, um auf den Klimaschutz aufmerksam zu machen und um ein globales Zeichen für einen lebendigen Planeten zu setzen. Die Jugendlichen der Online-Zeitung RAVOLUTION haben gestern zu einer virtuellen Klimakonferenz eingeladen, Fragen gestellt und auch Antworten gegeben. Und diesen Film präsentiert.

Zur Weiterleitung empfohlen!


Dr. Abdou Dia DOUGLASEine sehr traurige Nachricht aus Senegal: Dr. Abdou Dia DOUGLAS, der Vorsitzende der NaturFreunde Saint-Louis und einer der Begründer der Partnerschaftsbeziehungen zwischen den deutschen und senegalesischen NaturFreunde ist am 11. 2. 2021verstorben.

Dr. Abdou Dia DOUGLAS war ein leidenschaftlicher, weltoffener und liebenswerter Kämpfer für eine bessere und umweltfreundlichere Welt! Sein Tod macht uns traurig und ist für die globale NaturFreunde-Familie ein großer Verlust. Auch die NaturFreunde Rastatt trauern um einen verlässlichen und konsequenten Freund der kommunalen Klimapartnerschaft.

Auf seine einzigartige Weise hat er unsere Partnerschaftsbemühungen unterstützt und in seiner Lieblingsstadt Saint-Louis in Senegal engagiert dafür geworben. Er begleitete uns bei all unseren Besuchen, empfing uns in „seiner“ Stadt Saint-Louis mit offenen Armen, brachte die kommunale Klimapartnerschaft zwischen Rastatt und Saint-Louis voran. Er genoss das fröhliche Treiben in den gemeinsamen Projekten wie z.B. in der Garderie oder dem Umwelt- und Ausbildungszentrum in Bekhar.

Ein stolzer und liebenswerter afrikanischer NaturFreund ist in den frühen Morgenstunden des 11. 2. 2021 gestorben. Wir werden ihn nicht vergessen und ihn stets ehren.

Uschi Böss-Walter
NaturFreunde GLOBAL

 

Le Dr Abdou Dia DOUGLAS, président des Amis de la Nature de Saint-Louis et l'un des fondateurs des relations de partenariat entre les Amis de la Nature allemands et sénégalais, est décédé le 11. 2. 2021.

Le Dr Abdou Dia DOUGLAS était un combattant passionné, cosmopolite et aimable pour un monde meilleur et plus respectueux de l'environnement ! Sa mort nous attriste et constitue une grande perte pour la famille mondiale des Amis de la Nature.

À sa manière UNIQUE, il a soutenu nos efforts de partenariat et a été un militant dévoué dans sa Ville préférée de Saint-Louis au Sénégal. Il nous a accompagnés dans toutes nos visites, nous a accueillis à bras ouverts dans « sa » ville de Saint-Louis, a fait avancer le partenariat climatique municipal entre Rastatt et Saint-Louis. Il a apprécié l'agitation joyeuse des projets communs tels que la Garderie ou le Centre environnemental et de formation de Bekhar.

Un fier et aimable Ami de la Nature africain est décédé à l’aube du 11 février 2021. Nous ne l'oublierons pas et nous l'honorerons toujours.

 

www.facebook.com


Sie tun dies auch in Zeiten von Corona – dieses Mal in Senegal

Als aktives Mitglied der NaturFreunde sind für mich Baumpflanzungen selbstverständlich. Das kann jedes Kind! Damit können wir alle wirklich etwas Sinnvolles tun.

Der Baum ist ein Symbol für Leben. Er bietet uns Schutz, spendet Schatten, er schenkt uns Früchte und Samen, hält das Erdreich zusammen. Er kann so vieles mehr, wir wertschätzen sein Holz und bewundern seine Vielfalt. So ein Baum kann im Laufe seines Lebens mehrere hundert Kilogramm CO2 speichern, dabei tut sich ein Mangrovenbaum als CO2Senke ganz besonders hervor.

Bäume zu pflanzen ist eine von vielen Möglichkeiten, sich gegen die Folgen der Klimakrise zu stemmen. Die NaturFreunde Global in Rastatt zusammen mit dem Klimabündnis haben sich vor Weihnachten 2020 etwas Besonderes ausgedacht: „Klimabäume verschenken!“ für die KlimaPartnerstadt Saint-Louis in Senegal. Kein greenbasching, nein, ein Beitrag zu Klimagerechtigkeit und konkret gelebter Solidarität. Mehr als 500 Klimabäumchen wurden gekauft, alle die es wollten, erhielten dafür eine Patenschaftsurkunde. Wir finden, das war ein toller Erfolg und werden diese Aktion weiterführen.

Sie ist ein kleiner Beitrag im Kampf gegen die Zerstörung des Planeten. Jeder Beitrag – jeder Baum zählt – tun wir das, was wir tun können! Und trotzen damit Corona und dem Klimawandel.

NaturFreunde-Global Rastatt,
IBAN: DE14 6629 0000 0030 0117 08 
Verwendungszweck: „Klimabäume“

Postkarte Bäume verschenken für's Klima

Saint Louis Patenschaftsurkunde

Saint louis 2020 12 11 BT Klimabundnis sucht Baumpaten 555

Auf die Bilder klicken: große Darstellung.


Ein Weckruf von Mamadou Mbodji, Präsident der NaturFreunde in Afrika und Vizepräsident der NaturFreunde Internationale (NFI)

Die Menschheit hat eine Klimakrise geschaffen, die dem globalen Süden die Entwicklungsmöglichkeiten raubt. Die Ursachen dieser Krise liegen in den nicht nachhaltigen Produktionsweisen und Lebensstilen. Und betroffen ist insbesondere Afrika.

Weil alle Menschen auf dem gleichen Planeten leben, wäre es eigentlich offensichtlich, dass sich auch alle gleich intensiv mit den Ursachen des Klimawandels befassen. Doch nicht alle Menschen sind gleich stark von den Auswirkungen betroffen – oder besser: noch nicht.

In Afrika hat die Klimakrise bereits zu großen Dürren und Überschwemmungen sowie einem schwindelerregenden Verlust an biologischer Vielfalt geführt. Weil auch die Nahrungsversorgung chronisch unsicher wird, gibt es eine ungeregelte Migration, die ohne Beispiel ist. Die Klimakrise ist ein Nährboden für Unsicherheit und Chaos, die Klimakrise tötet.

Afrika ist von allen Kontinenten am anfälligsten für die immer stärkeren Schwankungen des Klimas. Dabei hat es nur weniger als vier Prozent zu den menschgemachten Treibhausgasen beigetragen. Das ist natürlich alles andere als fair und sollte das Gewissen der Menschen in den Industrie- und Schwellenländern herausfordern: Denn die von der Klimakrise besonders betroffenen Menschen müssen bei ihren Anpassungsbemühungen unterstützt werden.

Die Verantwortung des globalen Nordens

Klar ist, dass der globale Norden seine Treibhausgas-Emissionen drastisch mindern muss. Das alleine aber reicht nicht: Er muss auch sein Wissen und seine Technik in den Süden transferieren und er muss die Betroffenen dabei finanziell unterstützen. Das ist die Verantwortung des Nordens für seine historisch große Klimaschuld.

Der afrikanische Kontinent braucht signifikante Unterstützung, etwa bei seiner eigenen Energiewende, aber auch bei der Anpassung der Landwirtschaft. Wir brauchen einen globalen Solidaritätsfonds, der für die am stärksten benachteiligten sozialen Schichten zugänglich sein muss.

Denn das ist Klimagerechtigkeit: Wenn die Verursacher*innen den Betroffenen helfen und besonders die Schwachen davon profitieren.

Darüber hinaus ist diese Krise auch ein Weckruf an alle Akteur*innen der afrikanischen Zivilgesellschaft, sich um die eigene Bevölkerung zu kümmern und partizipative sowie integrative Projekte umzusetzen, um das Leid der Menschen dauerhaft zu beseitigen.

Wir NaturFreunde in Afrika tun genau das: Wir informieren die Menschen über Veränderungen der Umwelt, erklären Zusammenhänge und sensibilisieren für den Schutz von Natur und Klima. Zudem unterstützen wir Gemeinden bei ihren alltäglichen Bemühungen, sich an das immer schneller wechselnde Lebensumfeld anzupassen.

Der Kampf um das Klima kann nur durch solidarische Klimagerechtigkeit gewonnen werden. Die Menschheit darf nicht zulassen, dass es eine neue Apartheid, eine „Apartheid der Anpassung“ an die Folgen des Klimawandels gibt. Denn scheitert dieser Kampf, werden alle Menschen betroffen sein. Und die Geschichte wird die Verantwortlichen unweigerlich verurteilen.

 

Mamadou Mbodji, Präsident der NaturFreunde in Afrika und Vizepräsident der NaturFreunde Internationale (NFI)

Mamadou Mbodji, Präsident der NaturFreunde in Afrika und Vizepräsident der NaturFreunde Internationale (NFI)


Wir – die NaturFreunde sind eine internationale Organisation mit steigender Zahl von Mitgliedsverbänden. Heute sind bereits 17 afrikanische Verbände Teil dieser sozial-ökologischen Bewegung.

In Europa sind wir Mitglied der Green 10, einer Plattform der zehn größten Umwelt-NGOs.

Was uns auszeichnet, ist unsere ganzheitliche Vision dessen, wie die Menschen auf diesem Planeten zusammenleben können. Diese Vision will allen Menschen, denen des Globalen Südens wie Nordens, eine gerechte Chance auf Entwicklung aufzeigen, die die Armutsbekämpfung einbezieht, aber eben auch den Umweltschutz und die globale Klimagerechtigkeit.

Wir NaturFreunde stellen soziale wie ökologische Arbeit in einen Zusammenhang mit der Agenda 2030 der Vereinten Nationen.

Bundesweit verbünden sich NaturFreunde u.a. mit den großen Jugendbewegungen z.B. Fridays for Future und unterstützen deren Aktionen wie Klimastreiks.

Klimagerechtigkeit ist nicht erreichbar ohne Solidarität der Menschen.

Wer weiß das besser als diejenigen, die unter der Ungerechtigkeit leiden! Es gibt heute in beinahe allen Teilen der Welt NaturFreunde. Seit einiger Zeit bestehen vor allem intensive Kontakte zwischen deutschen und afrikanischen Naturfreund*innen, die sich für Umwelt- und Naturschutz, für Klimagerechtigkeit und fairen Handel engagieren, aber auch im sanften Tourismus tätig sind.

In den letzten Jahren entwickelte sich eine vertrauensvolle und gleichberechtigte Zusammenarbeit und so entstand der Fachbereich NaturFreunde GLOBAL, ein stetig wachsendes, projektorientiertes Netzwerk von deutschen und afrikanischen NaturFreunden und Frauenorganisationen. Das Ergebnis sind tolle Projekte, wie z.B. ein Kindergarten und ein Umwelt- und Ausbildungszentrum für junge Frauen in Bekhar/Senegal. In Kommunalen Klimapartnerschaften werden Lösungen zu Klimaschutz und -anpassung gesucht.


Dank einer breiten Unterstützung, über Rastatt hinaus, konnten die notwendigen Schulgelder für weitere 100 junge Frauen für das kommende Schuljahr aufgebracht werden. Auch die Maßnahmen zur Umweltbildung und Alphabetisierung sind gedeckt.

Wie geht es angesichts der Coronakrise weiter mit den Ausbildungen der Schülerinnen?

Peinda Faye:
„Die Regierung hat beschlossen, die Klassen in dieser Krisenzeit zu schließen. Im Gegenzug wird das Schuljahr und das Studium mindestens bis September verlängert, um die Ausbildung abschließen zu können. Heute ist klar, die Ausbildungen werden im April 2021 offiziell abgeschlossen und mit einer staatlichen Urkunde beendet.“


Die NaturFreunde (Fachbereiche Umwelt, NF Global) haben gemeinsam mit dem BUND und NABU eine Stellungnahme zur Novellierung des Klimaschutzgesetzes Baden-Württemberg verfasst. Die NaturFreunde Global Baden-Württemberg haben diese Stellungnahme um den Punkt Klimagerechtigkeit ergänzt. Die Stellungnahme kann hier heruntergeladen werden:

Titiel: gemeinsame Stellungnahme zum Klimaschutzgesetz

für das Dach des Ausbildungszentrums in Bekhar

Trotz der Behinderungen durch Corona konnte eine Anlage mit einer Leistung von 10kWp auf dem Dach im September installiert wurde. Wir sind sehr dankbar für die großartige Unterstützung von Elektriker ohne Grenzen e.V. aus Karlsruhe (elektriker-ohne-grenzen.de). Sie haben die Firma SOLENE AFRIQUE DE L’OUEST mit der direkten Umsetzung beauftragt.

Ein großes DANKE an alle Spender*innen!

Bereits Anfang April riefen die NaturFreunde dazu auf, Spenden für die Familien der Schülerinnen und Netzwerkfrauen in St. Louis zu sammeln, um sie in der Corona-Krise zu unterstützen. Innerhalb kurzer Zeit kamen mehr als 4.000 Euro zusammen.

Peinda Faye (Koordinatorin):
„Das ganze Dorf Bekhar, die Mädchen und die Mitarbeiter von CFPE Alioune Diagne Mbor bedanken sich bei den NaturFreunden Deutschland und Elektriker ohne Grenzen für die Bereitstellung einer Photovoltaikanlage. Diese Panels werden es uns ermöglichen, Strom zu sparen, aber auch natürliche Energie zu nutzen und uns am Kampf gegen die Umweltverschmutzung zu beteiligen. Welche Großzügigkeit!“


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Das Frauennetzwerks „Koom-Koomu Njaboot Gi“ in Saint-Louis, Senegal konzentriert ihre Arbeit jetzt darauf, die Familien der Schülerinnen des Ausbildungszentrums und der Kindertagesstätte mit dem Notwendigsten zu versorgen, um sich vor dem Corona Virus zu schützen.

Die Präsidentin Peinda Faye schreibt uns auf Nachfrage: „Was das Ausbildungszentrums und seine begrenzten Mittel betrifft, fahren wir mit Hilfe eines geliehenen Fahrzeugs zu den Familien unserer Schülerinnen und Frauen, um ihnen Desinfektionsmittel (Chlorreiniger, hydroalkoholisches Gel, Seife...) zu übergeben. Wir geben ihnen ebenfalls Schutzhandschuhe und Schutzmasken, aber auch Lebensmittel, da viele Wirtschaftszweige, wie z.B. Handel und Transport nicht mehr richtig funktionieren. Das Zentrum bildet auch Multiplikatorinnen aus, die auf die Bevölkerung zugehen, um sie zu informieren und stärker zu sensibilisieren.“

NaturFreunde GLOBAL rufen deshalb zu Spenden auf, damit das senegalesische Frauennetzwerk erfolgreich ihre wichtige Arbeit im Kampf gegen das Corona-Pandemie machen kann. Jetzt ist die Zeit, zu handeln und Solidarität zu leben!

Uschi Böss-Walter
Fachbereich NaturFreunde GLOBAL

Spendenkonto
NaturFreunde Rastatt e.V.
IBAN: DE14 6629 0000 0030 0117 08
BIC: VBRADE6KXXX
Kennwort „Coronakrise“


Seit September 2020 erhalten wir für das Ausbildungszentrum eine Förderung aus dem Programm bwirkt!Corona 2020. Es handelt sich um „Mittel des Landes Baden-Württemberg zur Bekämpfung und Eindämmung der Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf Partnerschaften mit dem Globalen Süden“

Seife und Bleichmittel wurden von den Jugendlichen, die von der Ausbildung profitiert haben, hergestellt.

Frauen von Bekar 1

Logo Naturfreunde InternationalManfred Pils und Andrea Lichtenecker für den Vorstand und das Team der NFI

Das Coronavirus hält die Welt in Atem. Das öffentliche und wirtschaftliche Leben ist auf ein Minimum reduziert, die Gesundheitssysteme sind gefordert und stoßen in immer mehr Ländern an ihre Grenzen.

Auch wir Naturfreundinnen und Naturfreunde werden von der aktuellen Situation in voller Härte getroffen. Die mit viel Herzblut vorbereiteten Aktivitäten finden nicht statt. Versammlungen und Veranstaltungen müssen abgesagt werden. Die Naturfreundehäuser bleiben geschlossen, mit gravierenden finanziellen Konsequenzen. Gemeinsam Natur erleben, für Begegnung und Bewegung sorgen – die Grundpfeiler der Naturfreundebewegung – sind bis auf Weiteres weggebrochen. Was bleibt, sind unsere gemeinsamen Werte, die nun besonders gefragt sind: Solidarität und verantwortungsvolles Handeln von uns allen!

Die Coronavirus-Pandemie bringt viel Schmerz und Leid – nicht nur in unserer Umgebung, sondern weltweit. Jetzt gilt es, die Schwächsten in unserer Gesellschaft zu unterstützen, zusammenzuhalten und Solidarität zu beweisen. Und diese Solidarität darf nicht an den nationalen Grenzen Halt machen.

Verschließen wir nicht unsere Augen vor der dramatischen Situation in den heillos überfüllten Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln, in der Türkei oder im Libanon, wo verzweifelte Menschen unter den widrigsten Umständen seit vielen Monaten ausharren müssen, unter ihnen Tausende Kinder und Jugendliche. Ihr Schicksal darf uns gerade jetzt nicht egal sein!

Verschließen wir auch nicht die Augen vor der Situation in Afrika, einem Kontinent, wo vielerorts medizinische Versorgung und Krankenhäuser ebenso fehlen wie sanitäre Einrichtungen. Auch hier braucht es rasch finanzielle, fachliche und medizinische Unterstützung, um Menschenleben zu retten.

Jetzt ist die Zeit, zu handeln und Solidarität zu leben!

Die aktuelle Situation führt uns die negativen Seiten der Globalisierung deutlich vor Augen. Doch wir sehen auch, dass vieles möglich ist: Menschen helfen zusammen, unterstützen sich gegenseitig, und wirtschaftliche Wachstumsziele rücken mehr und mehr in den Hintergrund.

Es gibt einen zarten Lichtstreifen am Horizont; jede Krise ist auch eine Chance. Nützen wir sie! Bündeln wir unsere Kräfte, um gestärkt aus dieser schwierigen Zeit hervorzugehen!

Stellen wir die Weichen für mehr Menschlichkeit, für echte Solidarität, für neue Zukunftsmodelle, die die Menschen und den Schutz unseres Planeten im Fokus haben – ganz im Sinne der von den Vereinten Nationen verabschiedeten „Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung der Welt“: ein gutes und sicheres Leben für alle!


Im Rahmen des Afrika-Europa-Netzwerktreffens 2019 sammelten die Teilnehmer*innen Geld für Bienenstöcke in Togo. Wie Eric Dogbe, Präsident der NaturFreunde Togo (Case Togo) mitteilte, dienen die Bienenstöcke zur Aufbesserung des Einkommens der Kaffeebauern in den Bergdörfern auf dem Eweto-Plateau. Diese Aktion stellt auch eine Belohnung für die dortige Bevölkerung dar, die sich in den vergangenen Jahren an den Wiederaufforstungsarbeiten in ihrer Region beteiligt hatte. Das Aufstellen von Bienenstöcken auf den Feldern der Bauern und in den Wäldern, welche reich an Bienenweiden sind, trägt zur Förderung der Artenvielfalt in diesen Regionen bei.

Die Imkerei hat in Togo eine lange Tradition und so verfügen die NaturFreunde Togo (Case Togo) über Imker*innen, welche das gespendete Geld gut einzusetzen wissen.

 

 

Konto für weitere Spenden:
NaturFreunde Deutschlands
IBAN: DE32 6602 0500 0008 7070 00
Verwendungszweck: Bienenprojekt Togo

Bilder: Ulrike Dieterle, NF Baden, überreicht Eric Dogbe, Präsident der NaturFreunde Togo, die Spende für die Bienenstöcke in Togo | Bienenstöcke im Wald in der Eweto-Region

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70 % des weltweiten Kakaos kommen aus Westafrika, weniger als 1 % der Schokolade wird dort produziert. fairafric ist das erste Unternehmen, das Schokolade direkt aus Westafrika exportiert.

Für fairafric Mitarbeiter bedeutet das:

  • Wida: "Mit dem extra Geld der Bio Prämie konnte ich meine zwei Söhne studieren lassen."

  • Yayra: "Kakao bedeutet Leben in Ghana. Schokolade Made in Ghana bedeutet für uns gutes Leben

Über fairafric Schokolade wurde ein Film gedreht. Hier der Link zum Trailer www.youtube.com

Für Bestellungen von fairafric Schokolade im Landesverband Baden wenden sich NaturFreunde-Ortsgruppen und NFH an ulrike-dieterle@freenet.de